Methoden
Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP)
Die Katathym-Imaginative Psychotherapie (auch Katathymes Bilderleben) ist eine wissenschaftlich fundierte, tiefenpsychologische Methode. Sie arbeitet mit Hilfe von inneren Bildern und Vorstellungen.
Unter therapeutischer Anleitung entsteht zu einem vorgegebenen Thema ein Tagtraum oder innerer Film. In diesem bilden sich u.a. Ängste, Sehnsüchte, Erfahrungen, Konflikte und Probleme ab. Durch den begleiteten Tagtraum können diese bearbeitet werden. Dabei lassen sich auch Ursachen erkunden, Lösungsmöglichkeiten entdecken und Ressourcen stärken. Dieser Prozess wird durch die anschließende Auseinandersetzung mit dem Tagtraum - vor allem im Gespräch sowie mittels Zeichnungen – unterstützt.
EMDR
Eye Movement Desensitization and Reprocessing ist eine bewährte, vielfach untersuchte Methode zur Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen.
Eingebettet in einen bestimmten therapeutischen Ablauf wird das traumatische Erlebnis nochmals erinnert. Dabei erfolgt eine beidseitige Stimulierung (Augenbewegungen, taktile oder akustische Reize). Dadurch kommt es zu einer besseren Verarbeitung und veränderten Speicherung des Erlebnisses und so zu einer Linderung bzw. Lösung der traumaspezifischen Symptome.
Somatic Experiencing®
Somatic Experiencing® ist eine neue körperbezogene Methode für die Behandlung von Traumatisierungen und ihren Folgen.
Bei einem traumatischen Erlebnis gerät unser Körper in einen Zustand höchster Aktivierung. Wenn diese starke Erregung nicht abgebaut werden kann, dann bleibt sie in unserem Körper bestehen und führt zu den traumatypischen Symptome (z.B. innere Unruhe, Erinnerungsblitze, Konzentrationsstörungen, innere Leere und Angstzustände).
Mit Hilfe von Somatic Experiencing® lässt sich die Aktivierung behutsam lösen. Dadurch kommt es zur Minderung bzw. Heilung der traumaspezifischen Beschwerden.
Weitere Methoden
Meditationen
Visualisierungen
Atemübungen
Übungen zur Körperwahrnehmung
Rituale
Methoden der Ethnopsychotherapie